EMPTY SPACE
Eine Raum- und Stimm­per­for­mance
1997, alte Kera­mik­fa­brik Ebikon/LU

 

PRO­JEKT­KURZ­BE­SCHRIEB

Düs­ter sind die ver­win­kel­ten Räu­me, Gän­ge und Trep­pen im Gebäu­de der ehe­ma­li­gen Kunst­ke­ra­mik.

Die Rei­se durch die Lee­re führt über Trep­pen, um Säu­len und Ecken zu ins­ge­samt sie­ben Räu­men. Schon zu Beginn ist das Publi­kum auf sich allei­ne gestellt, denn die Künst­le­rin ist gar nicht anwe­send. Doch ihre Stim­me ist hör­bar, sie sel­ber ist auf einer Video­in­stal­la­ti­on zu sehen. Licht aus dem Dun­keln weist den Zuschau­en­den den Weg durch die Räum­lich­kei­ten. Dann ertönt eine Stim­me aus der Tie­fe. Das Publi­kum folgt den Geräu­schen und Klän­gen und begeg­net der Per­for­me­rin, die sich soeben in ein Regal gezwängt hat. Bald dar­auf haucht sie einer alten Maschi­ne neu­es Leben ein, oder sie bespannt einen Raum mit Bän­dern. Mit ihrer Bewe­gung und ihrer Stim­me tritt die Per­for­me­rin in einen Dia­log mit den ver­las­se­nen Räu­men und belebt die­se für einen Moment wie­der. Das Publi­kum sucht immer wie­der sei­nen eige­nen Blick­win­kel auf das Gesche­hen.

 

EMPTY SPACE, Kunst­ke­ra­mik Ebi­kon, Luzern 25.09. |26.09.1997 | DOWN­LOAD – PDF FLY­ER

 

 

MIT­WIR­KEN­DE EMPTY SPACE
Video­in­stal­la­ti­on, Pro­jekt­be­glei­tung: Judith Albis­ser | Pro­jekt­idee, Per­for­mance, Stim­me: Alex­an­dra Fro­sio 

 

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